Die Würde des Menschen ist unantastbar


Krieg ums Öl

Der Ring der Sanktionen schließt sich enger um den Iran. Doch nicht nur Teheran ist das Ziel, es sind auch dessen Handelspartner in Kontinental­europa und Fernost

Mit beängstigender Zwangsläufigkeit scheint ein Krieg gegen Iran näher zu kommen. Immer aggressivere Sprüche aus Israel, immer mehr US-Kriegsschiffe im Persischen Golf, immer mehr Abschnürung durch Sanktionen.

Vor allem trügt der Eindruck, der uns in den westlichen Medien vermittelt wird, wonach der Iran zunehmend isoliert sei. Bei der Berichterstattung über immer neue Sanktionen muß man nämlich auch das Kleingedruckte beachten: Es handelt sich hierbei keineswegs um UN-Sanktionen, die von allen UN-Mitgliedstaaten beachtet werden müssen. Vielmehr sind es exklusive Sanktionen der USA und der EU, die andere völkerrechtlich nicht binden. Die letzte Sanktionsrunde des UN-Sicherheitsrates datiert vom Juni 2010. Damals wurden alle Zulieferungen zum iranischen Atomprogramm verboten (plus einige Reisebeschränkungen). Seither konnte man sich in diesem höchsten Gremium der Vereinten Nationen auf keine weiteren Strafmaßnahmen einigen – und seit die Libyen-Resolution von den NATO-Mächten zu einem blutigen „Regime-Change“ mißbraucht wurde, ist eine Zustimmung von China und Rußland zu irgendetwas Ähnlichem, was Iran oder Syrien angeht, gleich null.

Die Sanktionen des Jahres 2011, beschlossen ausschließlich von Nordamerikanern und Europäern, betreffen anders als die der UN nicht das iranische Atomprogramm, sondern den gesamten Energiesektor, insbesondere Benzinlieferungen. Der Iran, obwohl über reiche Vorkommen an Schwarzem Gold verfügend, hat nämlich Engpässe bei der Raffinierung des Rohöls, weswegen der Treibstoff für Nutzfahrzeuge und PKWs übers Ausland eingeführt werden muß. Das Erpresserische an diesen exklusiv-westlichen Sanktionen ist: Sie bedrohen auch Firmen von Drittstaaten, die sich nicht daran halten, mit Strafen. Ein chinesisches Unternehmen, das weiter mit dem Energiesektor Irans Geschäfte macht, muß damit rechnen, in den USA auf hohe Summen verklagt zu werden und im Fälligkeitsfall dafür mit seinen Vermögenswerten in den USA zu haften. Allerdings: Gegenüber chinesischen (oder indischen oder russischen) Firmen, die keine Niederlassungen in den NATO-Staaten haben, bleiben diese Sanktionen zahnlos. Am härtesten gehen die Briten vor, die mittlerweile jede Form von Finanztransaktion mit Iran verboten haben. Damit ist jeder bilaterale Handel unmöglich geworden, weil es kein Finanzinstitut mehr gibt, über das Exporte fakturiert oder versichert werden können. In den USA wird im Zweifelsfall mehr gebellt als gebissen: Das neue, vom Kongreß verabschiedete Sanktionsgesetz hat Präsident Barack Obama mit einer Zusatzklausel versehen, die ihm das Recht gibt, Sanktionen auch auszusetzen oder nicht anzuwenden. So will er verhindern, daß im Falle einer Krise die Öl-zufuhr aus dem Persischen Golf nicht aufgrund iranischer, sondern amerikanischer Maßnahmen gebremst wird, in der Folge der Ölpreis explodiert – und dann seine Chancen bei den Präsidentschaftswahlen im November 2012 in den Keller sinken. Dies ist ein gutes Beispiel, wie persönliche oder parteipolitische Interessen manchmal auch kriegsverhindernd wirken können – zumindest bis zum Urnengang.

Die Merkel-Regierung hat sich, in deutlichem Kontrast zu ihren Vorgängern, den Sanktionsvorstößen Wa-shingtons und Londons in der Regel schnell gebeugt. So haben fast alle Banken ihre Geschäftsbeziehungen mit dem Iran eingestellt; im Frühjahr 2011 wurde mit Sanktionen gegen die Europäisch-Iranische Handelsbank (EIHB) mit Sitz in Hamburg eines der letzten Schlupflöcher im Sanktionenwall geschlossen – nach massivem Druck aus Israel und Großbritannien. Im September 2011 berichtete Die Zeit: „Viele deutsche Konzerne ziehen sich aus Iran zurück – obwohl das Geschäft lukrativ ist.“ So stoppte der Vorstand von Thyssen-Krupp alle Beziehungen zu iranischen Kunden – ohne den Aufsichtsrat zu informieren und obwohl Iran immer noch mit 4,5 Prozent Mit-eigentümer des Stahl-Konzerns ist! Zuvor hatten bereits die Münchener Rück, Linde und die Allianz ihren Rückzug aus Persien erklärt. Siemens kündigte im Frühjahr 2011 an, keine Neuaufträge aus dem Iran mehr anzunehmen, Daimler wollte stark reduzieren. Die Zeit schreibt über die Motive der deutschen Bosse: „Sie wollen nicht ihr Amerika-Geschäft aufs Spiel setzen, nur um weiterhin Geschäfte mit den Mullahs und Präsident Mahmud Ahmadinedschad zu machen. Zu groß ist der politische Druck, vor allem aus den USA. Thyssen-Krupp setzt in Amerika jährlich 4,9 Milliarden Euro um – und künftig wird es noch mehr sein. Der Konzern baut in Alabama ein neues Stahlwerk. In Iran beläuft sich der Jahresumsatz auf weniger als 200 Millionen Euro.“ Man möge beachten: Keines dieser Geschäfte betraf das von der UN sanktionierte Atomprogramm, alles spielte sich im Bereich der zivilen Wirtschaft ab! Trotzdem führt das Powerplay der Amerikaner dazu, daß Deutschland ein Exportmarkt mit (bis 2005) fünf Milliarden Euro Umsatz wegbricht.

Da der Iran die deutschen Einfuhren und Dienstleistungen – allerdings mehr schlecht als recht – durch russische, indische oder chinesische Partner ersetzen kann, bleibt der Verdacht, daß die Sanktionen weniger auf die Mullahs als auf die Krauts (und andere US-Konkurrenten) zielen. Im Hintergrund steht die unterschiedliche Energie-Abhängigkeit vom Golf. Die USA beziehen etwa ein Viertel ihrer Ölimporte vom Golf, ein weiteres Viertel aus Venezuela, der Rest verteilt sich auf Afrika (zunehmend) und Kanada, Mexiko und die EU-Nordsee (abnehmend). Noch stärker abhängig vom Golföl sind die asiatischen Staaten wie Japan und China. Die Bundesrepublik hingegen bezieht mehr als ein Drittel ihres Öl- und Gasbedarfs aus Rußland und den GUS-Staaten (Tendenz stark steigend) und ein knappes weiteres Drittel aus der Nordsee (Tendenz stark fallend), die Golfstaaten und Iran rangieren nur unter ferner liefen. Betrachtet man die Importe und insbesondere die Energieimporte, bilden sich also grob zwei geopolitische Achsen heraus: einerseits zwischen Nordamerika (plus Südasien) und dem Golf, andererseits die „Verkoppelung des europäischen Wirtschaftsraums mit dem russischen Rohstoffraum“ (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik).

Bei den Exporten ergibt sich ein anderes Bild. Die deutschen Exporte in die Golfregion bestehen vor allem aus Industrieanlagen(technik), Fahrzeugen und Maschinen. Die US-Exporte werden hingegen von der Rüstungs­industrie dominiert. Der jährlich zehn Mil-liarden Dollar schwere Rüstungsmarkt in Saudi-Arabien ist überwiegend in US-Hand, außerdem zahlt Riad an die US-Amerikaner beträcht­liche Stationierungskosten für die GIs. Kurz gesagt: Im deutschen Export ­dominiert das zivile Element, im US-­Export ist es umgekehrt. Die USA würden von einem Krieg profitieren und ihn wegen ihrer Ölabhängigkeit vom Golf gegebenenfalls auch benötigen; bei Deutschland ist beides nicht der Fall.

Deutsche und amerikanische Interessen in der Region sind also gegensätzlich: Für die US-Industrie ist sie wegen des Imports billigen Öls unersetzlich, während sie für die deutsche Industrie als Absatzmarkt teurer Maschinen interessant ist. Je billiger das Öl, umso geringer die Öleinnahmen der Golf-Staaten, umso geringer ihr Budget zum Kauf deutscher Maschinen. Je verhaßter die herrschenden Eliten, umso mehr sind sie zur Sicherung ihrer Pfründe auf US-amerikanische Militärhilfe angewiesen, umso besser laufen die Geschäfte für die US-Rüstungsindustrie. Für die USA sind korrupte Bereicherungsdynastien vom Typ Saudi-Arabien ideal, die das Öl verschleudern und von US-Bajonetten geschützt werden müssen.

Katerina Stavrapoulos

Quelle:http://www.zuerst.de/archives/1940

Wir müssen die Iraner endlich befreien

Freitag, 24. Februar 2012 , von Freeman um 18:30

Die Menschen im Iran leben unter fürchterlichen Bedingungen, werden wegen den religiösen Gesetzen massiv unterdrückt und haben überhaupt keinen Spass am Leben. Deshalb hat der Westen allen Grund das Land anzugreifen und die Bevölkerung mit einem Bombenhagel zu befreien. Schliesslich müssen wir sie mit unserer überragenden, moralisch so hochstehenden westlichen Kultur beglücken. Speziell die Jugend leidet sehr darunter und darf gar nichts. Aber seht selber wie schlimmm es dort aussieht:


Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Wir müssen die Iraner endlich befreien http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/02/wir-mussen-die-iraner-endlich-befreien.html#ixzz1nbTstY1d

 

Wieso diese Warnungen vor einem Irankrieg?

Sonntag, 26. Februar 2012 , von Freeman um 00:05

Habt ihr es auch gemerkt? Plötzlich tauchen von allen Seiten Warnungen vor einem Krieg gegen den Iran auf und laut New York Times sagt die CIA sogar, der Iran baut keine Atombombe und hat auch keine Absicht es zu tun. Die nehmen die Luft selber aus den eigenen Segeln. Vorher mit Vollgas ein riesen Kriegsgeschrei und jetzt der Tritt auf die Bremse. Ist bei den Weltverbrechern die Friedenseinsicht eingekehrt? Nein, sie haben nur gemerkt, den Iran anzugreifen ist nicht so eine gute Idee, weil es ihnen am meisten selber schadet. Israel steht plötzlich ziemlich alleine mit seiner Kriegshetze da.



Wie ich bereits berichtet habe, ist der Ölboykott, der von Washington als Strafe gegen den Iran ausgesprochen und dann von den folgsamen Schosshunden der EU ohne gross nachzudenken übernommen wurde, ein Schuss ins eigene Knie. Als Reaktion hat der Iran entschieden, also wenn ihr unser Öl nicht mehr per 1. Juli wollt, dann stoppen wir doch die Lieferung gleich sofort. Es gibt andere Kunden die es gerne nehmen, wie China, Indien und Japan. Indien hat gleich neue Tanker gechartert, weil sie jetzt mehr kaufen wollen.

Damit stehen nun die EU-Regierungschefs ziemlich dumm da. Speziell die im Süden, denn zu dem bereits ablaufenden Zusammebruch ihrer Wirtschaft kommt jetzt noch das fehlende Öl dazu. So hat der Bilderberger Mario Monti, der eingesetzte Gauleiter der Bankster über Italien, am Freitag eingestanden, für sein Land gebe es essentielle Probleme durch einen Öllieferstopp seitens Iran. Er sagte: "Italien ist mit einer ernsthaften Rezession und Wirtschaftskrise konfrontiert und ein Öllieferstopp durch Iran wird für Rom diverse Probleme heraufbeschwören. Für Italien wird dieses Ölembargo grössere Probleme mit sich bringen als für die anderen Länder.

Für die Griechen sieht es noch schlechter aus, denn der Iran war zuletzt der einzige der ihnen noch Öl lieferte. Die lieben "Brüder" und Schwestern" aus dem Westen taten es ja aus Angst nicht bezahlt zu werden nicht mehr. Ist doch Interessant, der angeblich böse Feind glaubte noch an die Griechen und half ihnen, die sogenannten Freunde und Alliierten nicht. Die wollen nur das Land ausplündern und in die Knie zwingen. Schäuble hat sogar die Frechheit ihnen zu sagen, die sollen ihre Wahlen verschieben und jetzt will er auch noch deutsche Steuerbeamte hinschicken, um das Geld für deutsche Banken einzutreiben. Das Gold der Staatsbank will er ihnen auch als Pfand wegnehmen.

So macht man Freunde und das Bild der Deutschen wird in Griechenland noch mehr beschädigt. Die meinen sowieso, es handelt sich wieder um eine Eroberung und Besetzung, nur diesmal mit finanziellen Mitteln, statt wie im II. WK mit Panzern und Soldaten.

Seit Jahresanfang ist der Ölpreis um 15 Prozent gestiegen, was die Autofahrer in Europa und Amerika schmerzlich an den Tankstellen zu spüren bekommen. Brent Rohöl hat mit 125 Dollar ein Neunmonatshoch am Freitag erreicht und in Euro gerechnet ein Allzeithoch. Dies obwohl der Ölverbrauch in den westlichen Industrienationen ständig zurückgeht, wegen der Wirtschaft die abschmiert. Nicht ein höherer Bedarf, sondern die Kriegsdrohungen und die damit verbundenen Konsequenzen verursachen die Preisteigerung.

Dazu kommt noch, die Kriege und Interventionen der NATO verursachen einen Rückgang der Lieferungen aus den Förderländern. Die Bombardierung von Libyen hat die Kapazitäten dort erheblich eingeschränkt. Auch die Unterstützung der Rebellen in Syrien ist eine Ursache, denn die sprengen die Pipelines ständig in die Luft. Statt Öl zu exportieren, musste Syrien Öl aus Venezuela kaufen. China musste sich auch andere Quellen zuwenden, da Libyen nicht mehr liefert. Wenn auch noch der Iran angegriffen wird, dann ist die Strasse von Hormuz sicher zu, wie der Iran als Gegenmassnahme angedroht hat und Öl geht auf 200 Dollar und mehr hoch.

Während der Westen durch den hohen Ölpreise leidet, profitiert der Iran davon, meint der weltgrösste Öl-Händler Vitol. Der Grund dafür: Weil die Unsicherheit den Preis für Erdöl in die Höhe treibe, würden diese Mehreinnahmen derzeit die Ausfälle des Iran durch das Wegbrechen des EU-Marktes aufwiegen. Teheran kann sich freuen, denn weniger Öl zu einem höhren Preis bringt die gleichen Einnahmen. Die welche den Boykott aussprechen schaden sich am meisten selber und nicht den Iran.

Wir sehen, diese ganzen Kriege und Kriegsdrohungen lassen den Ölpreis in die Höhe steigen, was ausgerechnet jetzt die vor der Pleite stehenden Länder der EU, aber auch Amerika, sich überhaupt nicht leisten können. Die Wirtschaft knickt dadurch noch mehr ein. Wenn Obama wiedergewählt werden will, dann wird er es mit 5 Dollar pro Gallone Benzin an den Zapfsäulen sicher nicht schaffen. Für die Amerikaner ist der Benzinpreis wie der Brotpreis in anderen Ländern und sie werden ihn dafür verantwortlich machen und abstrafen.

Für die Republikaner ist der hohe Benzinpreis ein ideales Wahlkampfargument, dabei schreien alle Kandidaten ausser Ron Paul nach einem Angriff des Iran. Jeder Cent mehr kostet der US-Wirtschaft 1,4 Milliarden Dollar.

Deshalb schickte Obama auch seinen obersten Sicherheitsberater Tom Donilon nach Israel, um die Regierung dort vor einem Alleingang zu warnen und sie sollten gefälligst ihre Kriegsrethorik zurücknehmen. Auch US-Generalstabschef Martin Dempsey warnte die Führung in Israel vor einem Angriff. Dieser, so der ranghöchste US-Offizier, hätte "destabilisierende Wirkung" und wäre schlichtweg "nicht weise". Premier Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Ehud Barak sind
deshalb ziemlich angepisst, fühlen sie sich doch plötzlich alleingelassen mit ihrem Wunsch den Iran anzugreifen.

Dann steht ja noch die Drohung von China und Russland im Raum, sie werden einen Angriff auf den Iran sehr persönlich nehmen und nicht tatenlos zusehen. Diese deutliche Ansage der zwei Atommächte hat man in Washington schon verstanden.

Ganz aktuell hat sich der ehemalige Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski über einen Krieg gegen den Iran warnend geäussert, obwohl er sonst immer ein Kriegsbeführworter ist. Er sagte bei einem Interview auf CNN:

"Wir müssen nicht einen Krieg anfangen und wir müssen das sehr deutlich unseren israelischen Freunden klar machen", sagte er am Freitag.

"Sie (Israel) werden nicht in den Krieg ziehen, in dem sie durch unseren Luftraum über den Irak fliegen. Wir werden sie nicht unterstützen", fügte Brzezinski hinzu.

"Wenn sie (Israel) es machen, dann stehen sie alleine da. Die Konsequenzen werden sie spüren, denn den Preis werden wir alle zahlen, basierend auf einen massiven Krieg, den die Iraner als unsere Machenschaft interpretieren werden, wird verherend für uns in Afghanistan, im Irak, was das Öl betrifft, aber auch was die Stabilität im Mittleren Osten generell betrifft sein", erklärte Brzezinski.



Die Aussage, "unser Luftraum" über den Irak finde ich entlarvend.

Aber am meisten die Luft aus der ganzen Kriegshetze hat die CIA zusammen mit den anderen 15 US-Geheimdiensten genommen. In ihrer neuesten Beurteilung haben sie gemeinsam gesagt, sie halten an der Meinung zu der sie 2007 gekommen sind fest, der Iran hat sein Atomwaffenprogramm 2003 aufgegeben. Es gebe keine Beweise, der Iran würde eine Atombombe bauen.

In einer Senatsanhörung am 31. Januar sagte der Direktor der nationalen Geheimdienste, James R. Clapper Jr., ausdrücklich, es gibt keinen Beweis, der Iran hätte die Entscheidung getroffen, eine Atomwaffe zu bauen. CIA Direktor David H. Petraeus stimmte an der gleichen Sitzung dieser Aussage zu. Auch Verteidigungsminister Leon E. Panetta hat ähnliche Aussagen bei Fernsehauftritte gemacht.

Damit bestätigen sie was auch die iranische Führung ständig von sich gibt, sie haben kein Interesse an Atomwaffen. Ayatollah Ali Khamenei, der oberste geistliche Führer des Landes, sagte sogar, der Iran strebe nicht danach, denn das wäre "eine Sünde". Das Vorgehen des Westens hätte sowieso andere Motive, es gehe darum die Unabhängigkeit des Iran zu zerstören und eine Marionettenregierung zu installieren.

Es sieht so aus, wie wenn die Verantwortlichen in der Regierung, dem Militär und in den Geheimdiensten in Washington genau wissen, der Iran hat kein Atomwaffenprogramm, sondern will einfach nur Strom aus Atomkraftwerken produzieren. Der Iran will alle Energieressourcen ausnutzen, denn der Bedarf ist bei 75 Millionen Einwohner sehr hoch. Wasserkraft ist mit 500 Dämmen schon voll ausgenutzt.

Wieso jetzt diese Warnungen vor einem Irankrieg? Weil es den westlichen Industriestaaten immer schlechter geht und sie sich einen hohen Ölpreis nicht leisten können. Dieser bestimmt alle anderen Preise, weil alles vom Öl abhängig ist. Dann stürzt die Weltwirtschaft noch mehr ab und das Kartenhaus bricht noch schneller zusammen. Ausserdem ist die Lüge über den Kriegsgrund so offensichtlich, der Iran würde eine Gefahr mit Atombomben darstellen. Sich mit China und Russland anlegen ist auch nicht gerade lustig.

Das heisst nicht, der Plan, die iranische Regierung mit einem Krieg zu stürzen und mit einer hörigen zu ersetzen, ist damit aufgegeben. Er ist nur verschoben und wird hinter den Kulissen gemacht. Dann bleibt noch Israel alleine übrig. Werden sie trozdem angreifen? Der israelische Aussenminister Avigdor Lieberman sagte vor zwei Tagen, amerikanische und russische Warnungen vor einem Iran-Angriff könne die israelische Entscheidung nicht beeinflussen. Die Vergangenheit zeigt, ihnen ist alles zuzutrauen und sie könnten uns durchaus in den III. WK stürzen.

 

Iran: Hague halluziniert

 
Die deutsche Konzern- und Staatsmedienlandschaft ist übersät vor krankhaften Lügen.
Wenn es heute noch eines Beweises für die absolut unverfrorene Verlogenheit der Marionetten an der Spitze der NATO- und EU-Cliquen bedarf, dann liefert ihn vollends der britische Außenminister Hague. Er und sie alle (!) lügen und provozieren hemmungslos bis verzweifelt, um irgendeinen Anlass für den beschlossenen Krieg gegen den Iran zu finden. 
Der britische Außenminister Hague               Foto: Telegraph
Hague verkündet dem staunenden Publikum über den Iran
"Weil die ganz klar ihr Atomwaffenprogramm fortsetzen… Wenn die die Fähigkeit Atomwaffen zu haben erreichen, dann werden andere Nationen im Nahen Osten auch Atomwaffen haben wollen."
Telegraph vom 23. Februar 2012
Hague erzählt hier, im Interesse der Kriegsvorbereitung gegen den Iran, einen Unfug, den ein Drittklässler erkennen kann. Doch für den ist der Telegraph ja nicht gemacht. Die Lügner halten ergo die Erwachsenen für komplett dämlich.
 
Und der Telegraph erzählt auch gleich warum Hague und Konsorten so lügen:
"Mr. Hague hob wiederholt hervor, dass 'alle Optionen auf dem  Tisch bleiben müssen'."
Das entspricht nicht zufällig der kriegsermächtigenden Formulierung in der Libyen-Resolution 1973 und in der "marokkanischen" Vorlage für die UN-Sicherheitsrats-Resolution gegen Syrien: "Aller erforderlichen Massnahmen....". 
Selbst dem US-Kriegsminister u. ehemaligen CIA-Chef Panetta ist das zu bunt geworden. In der Washington Post und vielen internationalen Zeitungen wird er zitiert mit
"Der Iran reichert Uran an, doch er hat noch keine Entscheidung über eine Atomwaffe getroffen."
"Keine Entscheidung für eine Atombombe im Iran" - Panetta am 16. 2. 2012 bei AP
"Verteidigungsminister Leon Panetta sagte am Donnerstag, US-Geheimdienstinformationen zeigten, dass Iran in einem umstrittenen Nuklearprogramm Uran anreichert, aber Teheran noch keine Entscheidung darüber getroffen hat, ob es vorangeht eine Atombombe zu entwickeln."
Faktencheck
1. Es gibt keinerlei Beweise für ein iranisches Atomwaffenprogramm.
2. Die Urananreicherung im Iran entspricht exakt der in jedem anderen Land und dem erlaubten Rahmen. Diese Urananreicherung ist auch nicht verboten.
3. Selbst die USA bestätigen, dass es noch nicht einmal eine Entscheidung für die Bombe gibt.
 
Das alles stört Hague augenscheinlich überhaupt nicht. Mir fällt für das Verhalten des britischen Außenministers kein anderes Wort ein als „rotzfrech“ oder um es mit Hillary Clinton und Susan Rice zu sagen: Ich bin angewidert.
Natürlich kann man Hague nicht ernst nehmen. Er halluziniert. Doch er tut es zielgerichtet. Das Ziel ist der Krieg. Selbst Millionen Opfer bis hin zum Völkermord werden bewusst in Kauf genommen. Und das macht diese Psychopathen so gefährlich.
 
Der Eklat
Achmadinedschad wird gerne vom Westen als Idiot vorgeführt. Wenn er auftritt erfährt der "presse- und meinungsfreie" Deutsche nur, es habe "einen Eklat" gegeben. Mehr dürfen wir nicht wissen. Aus gutem Grund.
"Atombomben sind die  schlimmsten Waffen gegen die Menschheit und müssen  vollständig beseitigt werden. Der NPT-Vertrag verbietet ihre Verbreitung und Lagerung und erklärt  die Abrüstung für notwendig. Aber Sie sehen ja, was die Besitzer der Atombombe und einige ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates getan haben: Sie haben behauptet, dass die Atomenergie das gleiche ist wie die Bombe und sie durch Monopolisierung und Druckausübung auf die Atomenergieagentur aus der Reichweite der Mehrheit der Völker gebracht und gleichzeitig die Atombomben in ihrem Besitz bewahrt und verbessert. Die USA haben 80 Milliarden Dollar für die Verbesserung ihrer Bomben vorgesehen.  Diese Maßnahmen hatten zur Folge dass: Nicht nur keine Abrüstung erfolgte, sondern die Produktion der Atombombe in einigen Gebieten unter anderem  durch das besatzerische und drohende zionistische Regime verbreitet wurde. Von dieser Stelle aus wird vorgeschlagen, dass das Jahr 2011 zum Jahr der nuklearen Abrüstung und zum Jahr „Atomenergie für alle und Atomwaffen für keinen.“ ernannt werden sollte." Achmadinedschad 2011 vor der UNO
Noch einmal zur Klarstellung. HdF betreibt keine Verteidigung irgendwelcher un- oder pseudo-demokratischer Regime, weder der in Washington, Berlin, Brüssel, Teheran, Damaskus oder Moskau.  
Es geht einfach nur um die Fakten und die freie Meinungsbildung.
Uns geht es um den Frieden.
 
Lesen Sie auch hier:

Das hat Achmadinedschad wirklich gesagt.

Quelle:Hinter der Fichte

 
 
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